Ratgeber › Mieteinnahmen und Bewirtschaftungskosten
Mieteinnahmen und Bewirtschaftungskosten
Zwischen der vereinbarten Kaltmiete und dem, was am Jahresende übrig bleibt, liegen mehrere Abzüge. Die folgenden Posten bilden diese Differenz ab.
Kaltmiete je m²
Nettokaltmiete pro Quadratmeter und Monat (ohne Betriebskosten). Grundlage für Mietrendite und Cashflow.
Stellplätze / Garagen
Zusätzliche monatliche Mieteinnahmen aus Stellplätzen oder Garagen.
Sonstige Mieteinnahmen
Weitere monatliche Einnahmen, z. B. für Werbeflächen oder Nebengebäude.
Jährliche Mietsteigerung
Angenommene Mietentwicklung pro Jahr. Wirkt sich auf die Cashflow-Prognose über die Zeit aus. Konservativ: 0–1 %.
Mietausfallwagnis
Kalkulatorische Reserve für Leerstand und Mietausfall, als Anteil der Kaltmiete. Reduziert den planbaren Cashflow. Üblich 2–5 %, konservativ mehr.
Instandhaltungsrücklage
Rücklage für Reparaturen und Instandhaltung in €/m² pro Jahr. Nicht umlagefähig – mindert also Ihren Cashflow. Orientierung: 7–15 €/m²/Jahr je nach Zustand.
Verwaltungskosten
Kosten der Hausverwaltung je Wohnung und Monat (nicht umlagefähig). Orientierung: 20–30 €/Wohnung/Monat.
Sonstige Kosten
Weitere nicht umlagefähige monatliche Kosten, die Ihren Cashflow mindern.
Jährliche Kostensteigerung
Angenommene Inflation der Bewirtschaftungskosten pro Jahr. Üblich 1–2 %.
Die Zahlen für ein eigenes Objekt durchrechnen →
Die von Objektlupe bereitgestellten Berechnungen und Kennzahlen dienen der überschlägigen Eigenanalyse von Immobilieninvestitionen. Sie stellen keine Steuer-, Rechts- oder Anlageberatung dar und ersetzen keine Beratung durch Angehörige der steuerberatenden oder rechtsberatenden Berufe.